Helvetic Airways: Emotionaler Abschied von der Fokker 100

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Lukas Lusser und Tis Meyer blicken auf die lange und erfolgreiche Karriere der Fokker 100 bei der Schweizer Airline zurück und lassen auch einige Helvetic-Mitarbeiter in Erinnerungen an den liebgewonnenen niederländischen Jet schwelgen. 

 

Helvetic Airways wurde im Herbst 2003 als Low-Cost-Ableger der bereits mit einer einzelnen MD-83 im ethnischen Verkehr engagierten Odette Airways gegründet. Für das angedachte Geschäftsmodell, als typische Niedrigtarif-Airline bei Geschäftsleuten und Städtetouristen beliebte Destinationen anzufliegen, schien aber das aus der DC-9 weiterentwickelte Muster von McDonnell Douglas als zu gross und zu lärmig. Helvetic Airways verkündete deshalb, zunächst mit drei Fokker 100 aus Beständen der American Airlines an den Start zu gehen und die Flotte binnen zweier Jahre auf zwölf Einheiten auszubauen.

Am 25. November 2003 übernahm Helvetic mit der HB-JVA, ehemals N1451A der American Airlines, ihre erste Fokker. Im Januar und Februar 2004 folgten mit der HB-JVB und JVC zwei weitere Exemplare, ebenfalls aus Beständen der American Airlines. In einem auffälligen magentafarbenen Erscheinungsbild nahm die Airline mit diesen drei Jets in den traditionell schwierigen Wintermonaten ihre Flüge auf. Das Streckennetz und die Flotte wurden auf den Sommerflugplan 2004 bereits erweitert. Im April stiessen die HB-JVD und JVE zur Flotte hinzu, und bis Ende Sommer waren mit der HB-JVF und JVG (alle ex American) schliesslich sieben Fokker 100 für Helvetic unterwegs.

 

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